50 Jahre

SV der Böhmentaubenzüchter

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Herkunft und Verbreitung: Über die Herkunft der Böhmentauben weiß man wenig, außer dass sie aus der Tschechei zu uns kamen und nahe Verwandte der Prachener Kanik sind. Mit  ziemlicher Sicherheit kann man annehmen, dass sie gleichen Ursprungs sind wie die Huhnschecken und Florentiner. Die Weiterentwicklung und Prägung der Rasse zum jetztigen Erscheinungsbild erfolgte in Bayern. Im  oberbayerischen Chiemgau und in Niederbayern im unteren Bayerischen Wald, ist nach wie vor das Hauptverbreitungsgebiet. 1962 wurde die  Böhmentaube als Ausstellungstaube anerkannt 1966 erfolgte die Gründung  des Sondervereines. Die derzeitige Mitgliederzahl liegt bei ca. 80. Haltung und Zuchtleistung: Die temperamentvolle Taube ist weder streitsüchtig noch scheu und  deshalb in der Haltung anspruchslos. Die Zuchtleistung, bei max. 5  Bruten, liegt bei ca. 7 Jungtieren im Jahr. Durch Zutraulichkeit, Natürlichkeit und Robustheit gewinnen die “Böhm” immer mehr an  Beliebtheit. Wenn es die Umgebung zu lässt kann diese  vermehrungsfreudige Taube auch im Freiflug gehalten werden. Frühzeitige Selektion: Aufgrund der gut erkennbaren Zeichnungsabweichungen, besonders in der  Anzahl der weißen Handschwingen (7-10) und der farbigen Daumenfedern  (Sträußchen), der Standard läßt insgesamt 2 weiße zu, kann nach dem  Absetzen die Selektion erfolgen. Der Platzbedarf für die Jungtauben hält sich dadurch in Grenzen. Zur Zucht werden aber auch unterschwingte  (weniger als 7 weiße Handschwingen) erfolgreich eingesetzt. 17  Farbenschläge bieten für jeden Geschmack etwas.

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